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PatrikEdlund

HPE auf der Hannover Messe 2018

messefahnen.jpgAuf der Hannover Messe 2018 zeigt Hewlett Packard Enterprise (HPE), wie Industrie-Unternehmen das wirtschaftliche Potenzial erschließen, das in ihren Daten steckt. Zusammen mit Partnern demonstriert HPE Lösungen und Technologien, mit denen Kunden Rohdaten erfassen, verfeinern und zum Treibstoff der gesamten Wertschöpfungskette machen – vom Produktdesign bis zum Vertrieb, von der Produktion bis zum Service. Zu den Anwendungsbeispielen auf dem HPE-Stand A38 in Halle 6 gehören unter anderem:

  • Wie die Simulation von digitalen Zwillingen und digitalen Fabriken die Produktentwicklung beschleunigt und die Produktionsplanung verbessert
  • Wie künstliche Intelligenz selbstheilende Maschinen und eine sichere Produktion ermöglicht
  • Wie Distributed-Ledger-Lösungen mit Blockchain-Technologie für Transparenz in der Lieferkette sorgen
  • Wie eine digitale Modellfabrik für die Batterieproduktion Industrie 4.0 voranbringt

 Das Zentrum des HPE-Stands A38 in Halle 6 der Hannover Messe bildet die multimediale „Digital Experience Hall“ – hier können Besucher zusammen mit Beratern von HPE Pointnext die für sie wichtigsten Dimensionen der datengetriebenen Fertigung erkunden. Um diese Halle herum reihen sich Anwendungsbeispiele, Lösungen und Technologien entlang den Schritten des Produktlebenszyklus. HPE präsentiert diese Lösungen zusammen mit Partnern wie ABB, ACP, Bechtle, CANCOM, DXC Technology, OSIsoft, PlusServer, PTC, Schneider ElectricTechsoft und The unbelievable Machine Company.

HPE auf der Hannover Messe 2018, Halle 6, Stand A38HPE auf der Hannover Messe 2018, Halle 6, Stand A38Fertigungsfirmen schöpfen das Potenzial ihrer Daten nicht aus 

Laut McKinsey Global Institute können Fertigungsfirmen durch konsequente Verwertung ihrer Daten unter anderem ihre Produktentwicklungskosten halbieren, ihre Betriebskosten um ein Viertel senken und ihre Bruttomarge um ein Drittel erhöhen – allerdings haben sie bisher nur 20 bis 30 Prozent dieses Potenzials verwirklicht. Ein Grundproblem ist dabei die Verschiedenartigkeit der Systeme und Daten. HPE bringt Lösungen aus einem großen Industrie- und IT-Ökosystem zusammen, um die Daten aus ihren Silos zu befreien und entlang der Wertschöpfungskette nutzbar zu machen. Das versetzt Kunden in die Lage, ihre Daten in Informationen, Handlungsempfehlungen und Steuerungsimpulse zu verwandeln und dort zur Verfügung zu stellen, wo sie gebraucht werden: in der Fabrik oder Anlage, im Firmenrechenzentrum und in der Cloud. 

Zu den Themen auf dem HPE-Messestand A38 in Halle 6 gehören unter anderem: 

Simulation von digitalen Zwillingen und digitalen Fabriken: Laut dem Marktforschungsunternehmen Business Advantage gehört der Einsatz von 3D-Modellen (Computer Aided Design, CAD) mit 78 Prozent Einsatzquote inzwischen zur Standardausstattung im Produktentwicklungsprozess. Doch nur 42 Prozent der Firmen erweitert diesen Ansatz zum „virtuellen Prototyping“, bei dem 3D-Modelle simuliert werden (Computer Aided Engineering, CAE). Dabei kann CAE nicht nur den Produktentwicklungs- und -testprozess dramatisch beschleunigen, sondern beispielsweise auch die Produktionsplanung optimieren, indem die Simulation auf die gesamte Fabrik ausgedehnt wird. Experten zeigen auf der Hannover Messe, wie HPE zusammen mit Partnern wie ANSYS, X-ISS und TotalCAE schlüsselfertige CAE-Lösungen bereitstellt – etwa auf der Grundlage von CAE-optimierten Systemen wie dem High-Performance-Computer HPE Apollo 2000 Gen10. 

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Künstliche Intelligenz schafft selbstheilende und sichere Produktion: Künstliche Intelligenz (KI) ist die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Analytics-Verfahren und die Voraussetzung für die Verwirklichung von Industrie-4.0-Zielen wie der wandelbaren Fabrik. Allerdings haben aktuell nur 4 Prozent der IT-Chefs weltweit KI in ihrem Unternehmen eingeführt. Auf der Hannover Messe zeigt HPE Lösungen, Dienstleistungen und Systeme, die Kunden helfen, das Potenzial von KI zu erschließen. Dazu gehören zum Beispiel die HPE Digital Prescriptive Maintenance Services von HPE Pointnext. Während vorausschauende Wartung erkennt, wann ein Gerät ausfallen könnte, geht die „präskriptive Wartung“ mithilfe von KI einen Schritt weiter: sie empfiehlt und automatisiert Aktionen, um das Problem zu beheben, bevor es zum Schadensfall kommt. Ein weiteres KI-Anwendungsbeispiel am HPE-Stand ist die Sicherheit der vernetzten Produktion. Mithilfe von maschinellem Lernen erkennt die Sicherheitslösung Aruba IntroSpect Cyberangriffe anhand von kleinsten Veränderungen im Verhalten von Geräten oder Nutzern. Angriffe, die bereits die traditionellen Sicherheitsschranken überwunden haben, können damit entdeckt und unterbunden werden, bevor sie Schaden anrichten. Zudem zeigt The unbelievable Machine Company auf dem HPE-Stand eine KI-Lösung für vorausschauende Wartung per Geräuscherkennung und eine Anwendung für die optische Bauteilerkennung, die dafür vortrainierte Deep Neural Networks verwendet. 

Distributed Ledger und Video Analytics schaffen Lieferketten-Transparenz: Laut Blockchain Research Institute gehört die Optimierung der Lieferkette zu den größten Potenzialen der Blockchain-Technologie. HPE wird auf der Hannover Messe zeigen, wie Fertigungsfirmen mit Distributed-Ledger-Lösungen auf der Grundlage der Blockchain-Technologie für Transparenz, Nachverfolgbarkeit und Compliance in der Lieferkette sorgen. Was sich damit erreichen lässt, erläutert HPE unter anderem am Beispiel der Flugzeugindustrie. Mit einer Distributed-Ledger-Lösung lässt sich der Zustand jedes einzelnen der Millionen von Teilen, aus denen ein Flugzeug besteht, revisionssicher dokumentieren. Damit entsteht ein extrem detaillierter und zuverlässiger digitaler Zwilling des Flugzeugs, der zum Beispiel für die Wartung genutzt werden kann. Ein weiteres Beispiel sind revisionssichere Qualitätsprüfungs-Nachweise. So hat HPE zusammen mit der Firma Relimetrics eine optische Qualitätsprüfung für die High-Tech-Produktion umgesetzt, die durch ein innovatives Bilderkennungsverfahren die Konfiguration und Materialbeschaffenheit von gefertigten Komponenten prüft. Mithilfe von Distributed-Ledger-Lösungen lässt sich das Ergebnis dieser Qualitätsprüfung revisionssicher nachweisen. 

HPE im eLab der RWTH AachenHPE im eLab der RWTH AachenDigitale Modell-Fabrik für die Batterie-Produktion: Die Herstellung von Autobatterien ist ein Vorgang, der ebenso komplex wie für den Industrie-Standort Deutschland strategisch ist. Er umfasst chemische, mechanische und elektronische Prozessschritte. Um die Produktion zu digitalisieren, müssen die Daten von Maschinen zahlreicher Hersteller erfasst, aggregiert und analysiert werden. Um diese Herausforderung zu meistern, betreibt die RWTH Aachen zusammen mit zahlreichen Partnern das eLAB (Elektromobilitätslabor). HPE verantwortet dabei die Integration und Betriebskonzepte der IoT-Umgebung des eLab. Am HPE-Stand auf der Hannover Messe wird demonstriert, wie HPE dabei mit Partnern wie National Instruments (NI), OSIsoft und PTC zusammenarbeitet, um die Daten aller beteiligten Systeme zu aggregieren, einheitlich zu verarbeiten und in Anwendungen wie Augmented Reality, Condition Monitoring und Qualitätssicherung zu verwerten.

Hybride IT und IoT – Grundlage für vertikale und horizontale Integration: Die Digitalisierung der Fertigung erfordert ein nahtloses Zusammenspiel der IT in den Fabriken oder Anlagen, in den Firmen-Rechenzentren und in der Cloud. Dazu braucht es zum einen Systeme, die dafür optimiert sind, in unmittelbarer Nähe der Maschinen und Anlagen zu laufen, um die Schnelligkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu bieten, die Produktionsumgebungen erfordern. Gleichzeitig müssen ausgewählte Daten ins Rechenzentrum oder in die Cloud übertragen werden, um Prozesse über mehrere Standorte hinweg zu steuern. HPE präsentiert auf der Hannover Messe zusammen mit seinen Partnern Lösungen, Dienstleistungen, die solche hybriden Architekturen ermöglichen. Zu deren Bausteinen gehören zum Beispiel:

Ein HPE Edgeline EL1000 Converged Edge System in der StahlverarbeitungEin HPE Edgeline EL1000 Converged Edge System in der Stahlverarbeitung

  • HPE Converged Edge Systems, die Datenerfassung, -analyse und Maschinensteuerung in sich vereinen und in unmittelbarer Nähe der Maschinen und Anlagen laufen,
  • HPE ProLiant für Microsoft Azure Stack, um eine nahtlose Integration zwischen den vor Ort betriebenen Anwendungen und der Azure Public Cloud herzustellen,
  • HPEs Express App Platform – Manufacturing – eine hyperkonvergente Infrastruktur, die direkt in der Fabrik läuft und mit dem weltgrößten Cloud-Aggregator Cloud28+ verbunden ist, der über 20.000 Dienste von HPE-Partnern zusammenführt,
  • drahtlose und drahtgebundene Netzwerklösungen des HPE-Unternehmens Aruba, die dafür sorgen, dass die Datenübertragung in industriellen Umgebungen rund um die Uhr mit der erforderlichen Geschwindigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit abläuft,
  • das Secure Edge Datacenter, das HPE zusammen mit ABB und Rittal entwickelt hat: ein autarkes und vor Feuchtigkeit, Schmutz und Feuer geschütztes Mini-Rechenzentrum, das in unmittelbarer Nähe der Maschinen und Anlagen, betrieben werden kann sowie
  • HPE GreenLake Edge Compute und HPE GreenLake Big Data, Komplettlösungen von HPE Pointnext, die Beratung, Design, Konfiguration, Installation, Betrieb umfassen und nutzungsabhängig abgerechnet werden.
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Über den Autor

PatrikEdlund

International Public Relations, Hewlett Packard Enterprise

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