Infrastructure Solutions German
abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Dezentralisierte, digitale Fertigung: Wie gehen Industriehersteller mit Handelskonflikten um?

TechNow_DE

>> Nehmen Sie an der Industrie-Umfrage teil <<


GettyImages-479783727_RF_1600_0_72_RGB.jpgDezentralisierte, digitale Fertigung: Wie gehen Industrieunternehmen mit den Veränderungen einer globalisierten Welt um?Anpassungsfähige Produktionsstätten, dezentralisierte, digitale Fertigung – welche Strategien und Technologien wenden Industriehersteller in einer globalisierten, individualisierten Welt an, die durch politische Veränderungen und viele Bedenken hinsichtlich der Klimaveränderungen geprägt ist?

Angespornt von der scheinbaren unaufhaltsamen Globalisierung unserer Wirtschaftssysteme, sind industrielle Wertschöpfungsketten heutzutage zunehmend dezentralisiert, vertikal desintegriert und taylorisisch angeordnet. Dennoch hat diese Entwicklung womöglich einen Wendepunkt erreicht  angetrieben durch eine Vielzahl an Bewegungen, die allesamt die Idee der Massenproduktion entlang der Wertschöpfungskette hinterfragen und dadurch weltweit herausfordern.

Besonders deutlich werden diese Entwicklungen durch den sogenannten “neuen Nationalismus”. Dies wird von aktuellen Ereignissen wie dem Handelskrieg zwischen der USA und China sowie dem Brexit unterstrichen, bei denen Unternehmen unter Druck geraten, ihre Produktion "zurück ins Heimatland zu holen" und nationale Produkte bevorzugt zu behandeln. Die Art und Weise dieser Initiativen führt keineswegs zu stabilen Rahmenbedingungen für den Welthandel. Demzufolge können Industriehersteller zwar einige ihrer kurzfristigen Probleme lösen, indem sie ihre Lieferketten und Produktionsstandorte verlagern, benötigen jedoch einen fundamentalen neuen Ansatz, um auf langfristige Veränderungen und Unsicherheiten sich vorzubereiten.

Vor allem in der westlichen Welt verdichtet sich diese Situation noch mehr, da viele der aktuellen Trends und Diskussionen Prozesse und Arbeitsweisen globaler Herstellungsbetriebe hinterfragen  mit eingeschlossen der Kaufpräferenzen von Generation Y/Z (z.B. "Product as a service", individualisierte Produkte) sowie der Bewegung selbst Produzent zu werden und die eigenen Produkte zu konsumieren (private Energiegewinnung, DIY). Hinzu kommt der zunehmende EInfluss umweltpolitischer Überlegungen auf Kaufentscheidungen, den öffentlichen Diskurs sowie Regulierungen, die eine Überprüfung globaler Transportweisen und Treibhausgasemissionen zur Folge haben.

Die Antwort auf all diese Herausforderungn wäre die Fähigkeit, alles, überall und zu jeder Zeit produzieren zu können. In der Tat ist dieses Ziel inhärent mit der beschriebenen Idee der digitalen Fertigung, wie beispielsweise in der programmatischen Verfassung “Recommendations for implementing the strategic initiative INDUSTRIE 4.0“, die für die deutsche Regierung im Jahr 2013 geschrieben wurde. Diese schafft eine Basis für Konzepte wie beispielsweise flexibilisierte Massenproduktion, selbstorganisierende Fertigungssysteme und lokale Fertigung. Die Konvergenz zwischen der physischen und digitalen Welt führt dazu, dass physikalische Prozesse formbar, flexibel und intelligent werden - ähnlich wie es bei virtuellen Prozessen bisher der Fall ist. Prof. Neil Gershenfeld, Direktor des Centers für Bits und Atome an der MIT, hat gemeinsam mit Alan Gershenfeld und Joel Cutcher-Gershenfeld einen Artikel über die Revolutionierung der digitalen Fertigung im Polico Magazine verfasst, in dem die Chance - dank neuer Technologien - beschrieben wird, die Debatte zwischen Globalisierung und Lokalisierung zu schlichten.

Globale Industrie-Umfrage über die dezentralisierte, digitale Fertigung

In dieser Industrie-Umfrage möchten wir herausfinden, welche Auswirkungen die oben genannten Entwicklungen auf Industriehersteller haben und welche Strategien sowie Technologien diese einsetzen, um mit den Veränderungen umzugehen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir werden die Ergebnisse der Umfrage am 16. September 2019 bei der Industry of Things World in Berlin veröffentlichen. Teilnehmer der Umfrage erhalten den vollständigen Bericht der Umfrageergebnisse, der ihnen eine detaillierte Übersicht darüber gibt, wie Mitstreiter und Kollegen aus anderen Industriebetrieben die Herausforderungen der globalisierten Welt einschätzen und mit diesen umgehen.

Nehmen Sie an der Umfrage teil und erfahren im Anschluss mehr über die aktuellen Entwicklungen sowie Herangehensweisen der Industrieunternehmen heutzutage. Da es sich um eine weltweite Industrie-Umfrage hier handelt, ist diese in englischer Fassung aufrufbar.

Veröffentlichung der Ergebnisse bei der Industry of Things World Berlin

20180924_080235.jpgIndustry of Things World Berlin, 16.-17. September 2019

Hewlett Packard Enterprise (HPE) wird in diesem Jahr erneut gemeinsam mit Intel® bei der Industry of Things World in Berlin teilzunehmen. Die Veranstaltung findet vom 16. bis zum 17. September statt. Seien Sie dabei und treffen HPE Führungskräfte, Experten und Partner, um mehr über Industrial IoT Lösungen in den Bereichen Fertigung, Öl und Gas, Energie und vielen weiteren zu erfahren. Das Event, das von den Organisatoren als Europa’s Nummer 1 der Industrial IoT Messen beschrieben wird, findet im bcc Berlin Congress Center im Herzen der Hauptstadt statt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Für mehr Informationen und Updates zu unseren Aktivitäten auf der Industry of Things World Berlin 2019 sowie HPEs Reise zur datengetriebenen Fertigung der Zukunft, folgen Sie diesen Quellen und bleiben auf dem neusten Stand:

0 Kudos
Informationen zum Autor

TechNow_DE