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Warum Infrastructure as Code der nächste Schritt für die IT ist

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Autor: Ben Lovejoy

„Ein Mann ohne Maschine ist ein Sklave; die Maschine macht ihn zum freien Mann.“, sagte Henry Ford, lange vor der Entwicklung von Infrastructure as Code.

original.pngIT-Fans teilen diesen bahnbrechenden Gedanken: Alles, was maschinell erledigt werden kann, sollte auch von einer Maschine ausgeführt werden.

Automatisierte Prozesse sind nicht nur schneller, günstiger und verlässlicher, sondern befreien uns auch von eintönigen Aufgaben. So können wir uns auf das konzentrieren, was Maschinen noch nicht so gut können: das Nachdenken.

Die Evolution der Automatisierung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich die Automatisierung auf mechanische Elemente, später auf elektronische. Im 21. Jahrhundert erreicht die Automatisierung ein neues Niveau.

Hier kommt das Konzept von Infrastructure as Code ins Spiel. Wenn Infrastruktur als Code behandelt wird, ist die IT-Abteilung für strategische Aufgaben zuständig. Sie entscheidet, wie die Anforderungen des Unternehmens erfüllt werden können. Für die Umsetzung dieser Vision, von den ersten Schritten bis zur Implementierung der Anwendung, ist die Software zuständig.

Dieser Ansatz geht weit über konventionelle Programmierung hinaus. Skripte befehlen Systemen, was sie tun sollen. Infrastruktur als Code bedeutet, dass IT-Verantwortliche das gewünschte Ziel definieren. Die automatisierten Systeme arbeiten auf dieses Ziel hin, unabhängig vom Ausgangspunkt oder Problemen, die im Prozess auftreten.

Ein solcher Ansatz ist deutlich schneller und verlässlicher als prozedurale Programmierung, die lediglich eine festgelegte Abfolge erfüllt.

Das Ziel am Horizont

Der Stein der Weisen bei Infrastruktur als Code ist die Fähigkeit, ein Unternehmen durch ein Quellcodearchiv, ein Daten-Backup und Zugang zu den physischen und Cloud-Ressourcen vollständig nachbildbar zu machen.

Diese Vision mag Zukunftsmusik sein, aber Tools wie Chef zeigen, dass wir bereits auf dem Weg dorthin sind. Die Herstellung, Einrichtung und Verwaltung von Infrastruktur kann relativ leicht automatisiert werden.

Die Idee wird eines Tages umgesetzt. In nicht allzu ferner Zukunft wird uns ein auf Skripten basierender Ansatz so veraltet vorkommen, wie die manuelle Installation von Software auf Laptops. Die IT-Abteilung entscheidet, welche Lösungen die Bedürfnisse des Unternehmens erfüllen. Die Arbeit, um diese Strategie umzusetzen, wird der Code übernehmen.

Der erste Schritt in die Zukunft ist ein Wandel der Denkweise. Dann können Sie erkunden, wie weit Sie bereits heute gehen können. Anregungen dazu finden Sie hier: Get faster value from 'infrastructure as code'.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Infrastructure as Code gemacht? Wo sehen Sie Vorteile und Herausforderungen? Wir sind auf Ihre Kommentare gespannt.

Über den Autor

BenLovejoy.pngBen Lovejoy ist EU-Herausgeber von 9to5Mac und 9to5Google. Als freier Autor im Technikbereich hat er für den Guardian, Telegraph, die Sunday Times, Express und andere Blätter geschrieben. Seine Artikel erscheinen in zahlreichen Magazinen und Online-Publikationen.

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Informationen zum Autor

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