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Hewlett Packard Enterprise erneut an der Spitze des Frauen-Karriere-Index

PatrikEdlund


Von: Eva Faenger, Diversity Manager Hewlett Packard Enterprise Deutschland

Zum vierten Mal in Folge ist es Hewlett Packard Enterprise gelungen, den 1. Platz im Frauen-Karriere-Index (FKI) zu belegen. Der FKI steht unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Am 8. März fand in Frankfurt die diesjährige Preisverleihung statt - hier die Pressemeldung des FKI dazu.

Diese wiederholte Spitzenposition ist kein Zufall. Gender Diversity ist keine Aufgabe, die sich mit dem Häkchen an einer Frauenquote erledigen lässt, sondern hier sind Konstanz und Durchhalten gefragt. Ein ehrlicher Dialog sowie Qualität und konsequente Umsetzung der Maßnahmen entscheiden über den Erfolg. Hewlett Packard Enterprise setzt seit Jahren erfolgreich Programme zur Entwicklung von Frauenkarrieren um und entwickelt diese inhaltlich und strategisch weiter. Gerade in Phasen der Veränderung – wie aktuell in der digitalen Transformation – müssen die Frauenanteile und Talentpools besonders beobachtet werden. Unsere offene Unternehmenskultur trägt diese Entwicklung, die digitale Transformation ist unser Beschleuniger, der Frauenkarriereindex unser Kompass.

Eva Faenger, Diversity Manager Hewlett Packard Enterprise DeutschlandEva Faenger, Diversity Manager Hewlett Packard Enterprise DeutschlandVielfalt ist bei HPE seit der Unternehmensgründung Teil der kulturellen DNA. Aber sie ist auch ein strategischer Treiber unseres Geschäfts. Zum einen erhöhen wir unsere Attraktivität für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner, indem wir Verantwortung für eine gesellschaftliche Entwicklung übernehmen. Zum anderen ist Vielfalt ein entscheidender wirtschaftlicher Motor für unser Unternehmen. Die digitale Transformation ist nicht nur ein technologischer sondern auch ein kultureller Wandel. Voraussetzung für diesen Wandel ist die Veränderungsfähigkeit eines Unternehmens. Indem wir für eine ausgewogene Mischung von Männern und Frauen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Lebensentwürfe sorgen, schaffen wir die Grundlage für Durchlässigkeit, Innovation und Veränderung. Vielfalt wird daher bei HPE gesteuert wie eine strategische Geschäftsinitiative – mit Kennzahlen, Plänen und Verantwortlichkeit der Geschäftsleitung und der Geschäftsbereiche.


Da es mit Aktionismus nicht getan ist, haben wir drei Grundsätze für unser Unternehmen formuliert:

  1. Vielfalt braucht Führung und Rechenschaft: es geht nicht um ein „Frauenthema“ oder ein „Gutmensch-Thema“, sondern um ein Thema mit wirtschaftlicher Relevanz und gehört daher in die Verantwortung der Geschäftsleitung und der Geschäftsbereiche.
  2. Vielfalt muss breit aufgestellt sein: einzelne Initiativen bewirken nicht viel, da es nicht nur um strukturelle, sondern auch um kulturelle Aspekte und unbewusste Denkmuster geht.
  3. Die Auseinandersetzung mit Vielfalt muss langfristig angelegt sein: es geht darum, eine nachhaltige Veränderung des gesamten Systems voranzutreiben, so dass Frauenkarrieren zur Selbstverständlichkeit werden.


Mehr Frauen in Führung zu bringen ist daher kein Sprint sondern ein Marathon.Meg Whitman, Präsident und CEO von Hewlett Packard EnterpriseMeg Whitman, Präsident und CEO von Hewlett Packard Enterprise Dies bestätigt das Ergebnis des diesjährigen FKI erneut. Es geht nicht nur um Zählen, Messen und Wiegen. Es geht um eine Entwicklung, die sicherstellt, dass Vielfalt wirkt. Hierzu gehören nicht nur gute Strukturen und Trainings. Hierzu gehört vor allem die Auseinandersetzung mit unbewussten Denk- und Entscheidungsmustern. Was nützt das beste Mentoring, wenn die Frauen ihre Chancen nicht ergreifen oder die Führungskräfte nichts Neues wagen?

Die wesentlichen Zielgruppen unseres Veränderungsprozesses sind unsere männlichen Führungskräfte und unsere Frauen mit Eignung und Neigung zu Führung. Bei den Führungskräften ging es uns zunächst um Sensibilisierung und Aufklärung und darum, Strukturen zu schaffen, die sie dabei unterstützen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Bei den Frauen ging es uns um Ermutigung, Visibilität, aktive Bewerbungen auf offene Führungspositionen sowie um Identifikationsmöglichkeiten mit Frauen, „die es geschafft haben“. Jetzt wollen wir ernten, was wir gesät haben. Dazu haben wir im letzten Jahr unser Female Sponsorship Program gestartet: engagierte Executives verpflichten sich, für ihre weiblichen Schützlinge Türen zu öffnen, Visibilität zu schaffen und dafür zu sorgen, dass sie bei der nächsten Besetzung einer Führungsposition zum Zuge kommen.

Wie für jedes Geschäftsziel haben wir uns auch hier ein messbares selbstverpflichtendes Ziel gesetzt: 20% Frauenanteil in Führungspositionen bis zum Fiskaljahr 2020. Damit liegen wir in der oberen Hälfte des Zielkorridors der Technologieunternehmen für deutsche Standorte. Das Gesamtziel wird auf die einzelnen Geschäftsbereiche heruntergebrochen. Jeder Bereich hat individuelle Ziele, die auf die jeweilige Situation angepasst sind. Die Ziele sind Bestandteil der Zielvereinbarungen unserer Führungskräfte.  Den Fortschritt halten wir in einer Scorecard fest. Für jedes Fiskaljahr nehmen wir uns eine Steigerung von einem Prozentpunkt vor.

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Informationen zum Autor

PatrikEdlund

International Public Relations, Hewlett Packard Enterprise

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