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HPE Apollo 2000 Gen10 Plus verdichtet Rechenpower im RZ: Triebwerk für moderne Applikationen

GettyImages-524328479_800_0_72_RGB.jpgDie Digitalisierung ist zwar noch jung, dennoch hat sie bereits enorme Datenmassen geschaffen, deren Bewältigung bisherige Servergenerationen an ihre Grenzen treibt. Der Aufbruch in unbekannte Datenwelten erfordert, will man sich nicht vollständig von Cloud-Providern abhängig machen, eine neue Art von Servern im Unternehmens-RZ. Dafür hat HPE nun seine nächste Generation jenes Servers gelauncht, dessen Name nicht zufällig an berühmte Raumfahrtmissionen erinnert: den HPE Apollo 2000 Gen10 Plus.

Die IT steht auf der Startrampe zum Aufbruch in neue Sphären des Computings: in die Exascale-Ära. Überall auf unserem Planeten – in Europa, den USA, China, Taiwan, Japan oder auch Indien – arbeiten Forscher an sogenannten Exascale-Rechnern, also Supercomputern, die eine Trillion (1018) Fließkommaberechnungen pro Sekunde anstellen können. Denn Rechenpower dieses Ausmaßes ist nötig, um dem Meteoritenschauer an Daten zu begegnen, der auf uns zurast: IDC prognostizierte für 2025 einen Anstieg der globalen Datenmenge auf 175 Zettabytes (eine 175 gefolgt von 21 Nullen) – eine kaum mehr vorstellbare, geradezu galaktische Dimension.

Laut IDC wird das weltweite Datenvolumen bis 2025 auf 175 Zettabyte anwachsen. Quelle: IDC White Paper, sponsored by Seagate, Data Age 2025: The Digitization of the World From Edge to Core, November 2018Laut IDC wird das weltweite Datenvolumen bis 2025 auf 175 Zettabyte anwachsen. Quelle: IDC White Paper, sponsored by Seagate, Data Age 2025: The Digitization of the World From Edge to Core, November 2018

Bislang war die Bewältigung solch enormer Datenmassen den HPC-Rechenzentren (High-Performance Computing) von Regierungen, Universitäten, Großkonzernen und einer Handvoll Cloud-Provider vorbehalten – doch das ändert sich jetzt. Es muss sich auch ändern, steigt doch bei Unternehmen aller Größenordnungen der Bedarf an hochdichter Rechenleistung im RZ.

Unternehmen brauchen mehr Server-Power

Immer mehr Unternehmen werten heute jedes Produktionsmittel, jede Transaktion, jedes Nutzerverhalten, jeders Risiko und jeden Trend bis ins kleinste Detail aus: Im Groß- und Einzelhandel lassen Applikationen für die Lagerverwaltung, Produktpositionierung und Analyse von Lieferketten die Datenmengen und damit den Bedarf an Rechenleistung eskalieren. In der Industrie sorgt die Instrumentierung von Maschinen, Anlagen, Geräten und Produkten bis hin zu RFID-Chips in Kleidung oder Verpackungen dafür, dass die Datenmassen ungebremst weiter wachsen. In der Finanzbranche treiben schon lange Applikationen für Fondsverwaltung, Risikomanagement und Betrugserkennung die Anforderungen an Rechenleistung in immer neue Höhen. Und der Gesundheitssektor bereitet sich auf eine Zukunft mit Telemedizin, ortsübergreifend gesteuertem Notfallmanagement und intelligenter Bevorratung medizinischer Bedarfsgüter vor.

Ob Gesundheitsorganisation oder Behörde, ob KMU, Mittelstand oder Enterprise: Künftig wird der Geschäftserfolg wesentlich davon abhängen, wie gut es einem Unternehmen oder einer Organisation gelingt, relevante Erkenntnisse aus seinen Datenmassen zu generieren.

Dies erfordert enorme Rechenpower, was die Kapazitäten der Unternehmens-Rechenzentren ans Limit stoßen lässt. Ein Ausweichen auf die Ressourcen der Public Cloud wäre eine naheliegende Option. Doch aus vielerlei Gründen – vor allem aufgrund von Fragen der Latenz, Kosten und Datenhoheit – bevorzugen es viele Unternehmen, die Datenanalysen im eigenen RZ vorzunehmen, wenn nicht gar gleich vor Ort, in einem Mikro-RZ am Edge-Standort. Für eine Skalierung im Bedarfsfall steht die Public Cloud schließlich jederzeit weiterhin zur Verfügung.

Unternehmen benötigen also deutlich mehr Schubkraft im RZ, doch der Platz in den Server-Racks ist begrenzt. Es ist deshalb höchste Zeit, um über Compute-Power mit höherer Rechendichte nachzudenken. Eigentlich bräuchte heute also selbst ein normales mittelständisches Unternehmen Exascale-Systeme, wie sie HPE mit den Cray Supercomputern liefert. Doch eine individuell designte, wassergekühlte Cray-Maschine ist für einen Mittelständler ein Wesen von einem anderen Stern. Gefragt sind hier vielmehr kompakte, leistungsstarke Rechner, die Exascale-Power in jedes Unternehmens-RZ bringen – und sich flexibel erweitern lassen. Nur so kann das Unternehmen ein kleines Modernisierungprojekt auf seine Umlaufbahn schicken, um später bei Bedarf bis in die Sphären des High-Performance Computings zu skalieren.

HPE Apollo 2000 Gen10 Plus verdoppelt die Leistungsdichte für den performanten Betrieb von Unternehmensapplikationen.HPE Apollo 2000 Gen10 Plus verdoppelt die Leistungsdichte für den performanten Betrieb von Unternehmensapplikationen.

Neue Servergeneration bringt HPC in die Unternehmen

Speziell für dieses Szenario hat HPE die Serversysteme der Serie HPE Apollo 2000 Gen10 Plus entwickelt. Mit ihnen bekommt die Serverfamilie, die bislang ausschließlich auf Intel-CPUs basierte, Zuwachs auf AMD-Basis. Die Zusammenarbeit mit Intel läuft aber parallel weiter. HPE Apollo 2000 Gen10 Plus bringt einem Anwenderunternehmen mehrere wesentliche Vorteile:

Doppelte Compute-Dichte für unterschiedlichste Workloads:

Die HPE Apollo 2000 Gen 10 Plus Einschübe lassen sich mit vier HPE ProLiant XL225n Gen10 Plus Servern bestücken.Die HPE Apollo 2000 Gen 10 Plus Einschübe lassen sich mit vier HPE ProLiant XL225n Gen10 Plus Servern bestücken.

Das Chassis bietet mit vier Einschüben halber Breite auf zwei Höheneinheiten die doppelte Leistungsdichte bisheriger Rack-Systeme. So kann man den knappen Raum im RZ besser nutzen. Die Einschübe lassen sich mit vier HPE ProLiant XL225n Gen10 Plus-Servern bestücken, die auf den wegweisenden Prozessoren des Typs AMD EPYC 7002 basieren. Das Chassis ist auf eine CPU-Leistung von bis zu 240 Watt ausgelegt, für Umgebungen mit begrenzten Stromversorgungs oder Kühlkapazitäten sind aber auch CPUs mit 160 Watt verfügbar. Jeder Einschub bietet zwei PCIe-Gen4-Steckplätze für GPUs (Grafikprozessoren), die wegen leistungsstarker Parallelverarbeitung für KI-Einsatzfälle beliebt sind, die Vernetzung läuft über eine Hochgeschwindigkeits-Fabric. Für den erforderlichen Strom sorgen zwei 3.000-Watt-Netzteile, für die Wärmeabfuhr bis zu fünf Lüfter pro Chassis.

Storage-Vielfalt:

Dank flexibler Backplane kann eine IT-Organisation aus einer Vielzahl an Storage-Optionen wählen. Das Spektrum beginnt bei Konfigurationen ohne SAS/SATA-Platten für Einsatzfälle, in denen das Unternehmen schon über Storage-Kapazitäten verfügt und lediglich mehr Rechenpower benötigt. Es reicht weiter über acht Small Form-Factor (SFF) SAS/SATA/NVMe-Platten, wie man sie für diverse HPC-Applikationen braucht, bis hin zu 24 SAS/SATA-Platten für den performanten Betrieb von Unternehmensanwendungen. So lassen sich für jeden Einsatzfall die passenden Speicherkonfigurationen finden.

Hochgradige Skalierung:

Die kompakte Bauweise ermöglicht – nicht zuletzt im Zusammenspiel mit dem On-Demand-Lizenzierungsmodell HPE Greenlake – eine horizontale Skalierung nach Bedarf. Sind eines Tages die Möglichkeiten der On-premise-Infrastruktur ausgeschöpft, steht mittels HPE Greenlake und HPEs Cloud-Partnerschaften der Weg einer Skalierung in die Public Cloud jederzeit offen. Dank horizontaler Skalierung, Greenlake und Hybrid-Cloud-Option fallen Kosten nur an, wenn man die Hardware tatsächlich benötigt – das hält die Gesamtkosten (TCO) im Zaum.

Bewährte Lösungen für Server-Management und Sicherheit:

HPE-Software und -Security-Technik erleichtern die Verwaltung und erhöhen das Sicherheitsniveau. Das Management der Serverumgebung erfolgt benutzerfreundlich mittels HPE Performance Cluster Manager. Wie alle HPE-Server, so verfügt auch Gen 10 Plus über iLO5 (Integrated Lights-out Remote Management) für die unkomplizierte Fernverwaltung. Zugleich sorgt HPEs „Silicon Root of Trust“-Technologie für den sicheren Betrieb, indem sie Manipulationsversuche schon auf Chip-Ebene unterbindet.

HPE Apollo 2000 Gen10 Plus ist mit vielfältigen Storage-Optionen erhältlich.HPE Apollo 2000 Gen10 Plus ist mit vielfältigen Storage-Optionen erhältlich.

Schnellere Programmierung von Business-Applikationen:

Zusätzliche Schubkraft für Projekte bringt das Cray Programming Environment (CPE). HPE hat die Programmierumgebung im Herbst 2019 im Rahmen der Akquisition des Supercomputing-Spezialisten Cray ins Portfolio aufgenommen. Die bei Datenwissenschaftlern beliebte Programmierumgebung aus dem HPC-Umfeld bietet alle erforderlichen Werkzeuge, um Anwendungen schnell zu entwickeln und zu optimieren. Dank Integration in die Apollo-Plattform und passender Referenzarchitekturen erschließt HPE das Potenzial des High-Performance Computings damit einem breiteren Unternehmensmarkt – ohne dass das Unternehmen dafür erst einen Cray-Supercomputer beschaffen müsste. Dies eröffnet vielen Unternehmen erst das HPC-Universum, indem es die Investitionskosten erheblich senkt. Zugleich verkürzt CPE auf Apollo die Vorlaufzeit, um Geschäftsprozesse durch analysegestützte Entscheidungen zu optimieren. So verschafft die HPE-Hardware und -Software dem Anwenderunternehmen einen Vorsprung im Wettbewerb.

HPE PointNext-Services:

Vielen Unternehmen, die bislang noch nicht mit Analytics- oder HPC-Projekten befasst waren, fehlen Wissen und Erfahrung zu Lösungsdesign, Implementierung und Skalierung entsprechender Infrastrukturen und Applikationen. Ihnen kann die HPE Consulting-Division PointNext mit Rat und Tat zur Seite stehen – vom ersten Architekturkonzept an, über das Lösungsdesign und die Implementierung, auf Wunsch bis hin zum Betrieb der Umgebung als Managed Service. So können Unternehmen nicht nur vom umfangreichen Erfahrungsschatz der PointNext-Berater profitieren, sondern zudem in Zeiten akuten Fachkräftemangels viele Ressourcenlücken schließen und gleichzeitig die hauseigene IT-Organisation entlasten.

 

 

HPE erschließt den Unternehmen neue Datenwelten

Wir stehen auf der Schwelle zur Exascale-Ära. Hier wird der Geschäftserfolg eines Unternehmens vorrangig von seiner Fähigkeit abhängen, in den unendlichen Weiten seines Datenuniversums mittels Big-Data-Analysen und modernen Applikationen jene Sternbilder zu erkennen, die den Weg zu neuen Erkenntnissen, neuen Kundenerfahrungen und neuen Geschäftsmöglichkeiten weisen. Dies erfordert innovative, leistungsstarke Server, will man seine Daten nicht gänzlich in die Hände der Public-Cloud-Provider geben, sondern die Datenhoheit behalten und die Cloud nur dynamisch zu Skalierungszwecken nutzen. HPE Apollo 2000 Gen10 Plus bringt hier die Power des High-Performance-Computings in die Rechenzentren von Unternehmen aller Branchen – zusammen mit dem Cray Programming Environment, auf das zahlreiche Datenwissenschaftler im HPC-Bereich schon lange vertrauen, und nicht zuletzt mit Unterstützung durch die erfahrenen Consultants von PointNext. HPE Apollo 2000 Gen10 Plus ist bereits erhältlich, CPE wird auf Apollo ab dem Sommer verfügbar sein. Der Countdown zum Aufbruch in das Datenuniversum kann beginnen.

HPE Discover Virtual Experience Black.JPGMehr über HPE Apollo 2000 Gen10 Plus und seine Schubkraft für den Aufbruch in die Exascale-Ära können Sie bei der HPE Discover Virtual Experience erfahren. „Take-off“ des Online-Events ist am 23. Juni, zur kostenlosen Anmeldung geht es hier.

 

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Dima Tsaripa ist Category Manager HPC, Big Data & Artificial Intelligence bei Hewlett Packard Enterprise.

Dima Tsaripa
Hewlett Packard Enterprise

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Über den Autor

Dima_Tsaripa

Dima Tsaripa ist Category Manager HPC, Big Data & Artificial Intelligence bei Hewlett Packard Enterprise.

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